Roboterlösungen im Abo – darum ist „Robot as a Service“ die Zukunft

Autor: Jannik Weege

Ziel eines jeden Unternehmens ist es, mehr Effizienz - und damit Ertrag - mit einem geringeren Aufwand zu erzielen sowie den Betrieb im Hinblick auf Kosten und das Personal körperlich zu entlasten. Angenommen, Sie entscheiden sich dafür, in die Automation einzusteigen und in eine Roboterlösung zu investieren, um die genannten Ziele zu erreichen. Schnell wird klar, dass der Kauf einer herkömmlichen Automatisierungslösung kapitalintensiv ist und zudem deren Implementierung viele Monate dauern kann. Die budgetschonende und schnelle Lösung lautet „Robot as a Service“.

Was ist Robot as a Service?

Robot as a Service (kurz: RaaS) ist ein innovatives Abonnement-System einer Roboterlösung – nicht zu verwechseln mit klassischem Leasing. Der Begriff Robot as a Service ist von der Bezeichnung abgeleitet, die andere Dienste in der Cloud bieten, wie beispielsweise Software as a Service (SaaS) und weitere. Gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr stellt der Anbieter den Zugang zu seinem Dienst sicher und sorgt dafür, dass dieser Dienst Updates enthält, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das Ziel von "As a Service"-Modellen ist die Entlastung der Organisation oder des Endnutzers.

„Servicewüste Deutschland? Nicht mit dem richtigen Partner und schon gar nicht mit Robot as a Service.“

Was spricht für RaaS gegenüber eines Kaufs?

Gerade in kleineren Betrieben zögern Kunden oftmals, sich auf das RaaS-Modell einzulassen, beispielsweise mit dem Argument: „Wir kaufen lieber, weil wir es immer schon so gemacht haben.“ Gleichzeitig ist die Investition oftmals zu hoch, eine Anlage zu kaufen. Die Stimmung kippt, allerdings in dem Maß, wie Arbeitskräfte fehlen. Genau da setzt Robot as a Service an und hat große Vorteile: Durch die minimale Investitionssumme und geringe Kosten der Instandhaltung senkt RaaS, vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Eintrittsbarriere beim Einstieg in die Prozessautomatisierung. Ein weiterer Vorteil ist Flexibilität: Anders als beim Kauf besteht die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten, nachträglich aufwärts oder abwärts zu skalieren und damit schnell und einfach auf veränderte Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse zu reagieren. Wer ein stark saisonal schwankendes Geschäft hat, kann die Kapazitäten bei Bedarf anpassen und die Roboterflotte in anspruchsvollen Peak-Zeiten vergrößern. Mit dem RaaS-Modell besteht also absolut kein Risiko – ob durch unsichere Zeiten im Allgemeinen oder durch Saisonproduktion. Der Kunde muss sich nicht mit dem Aufwand des Eigentums auseinandersetzen. Die geringe Anfangsinvestition erleichtert den Überblick und die Budgetgenehmigung. Somit ermöglicht RaaS es Unternehmen jeder Größe, in die Automation einzusteigen und von Robotik zu profitieren, ohne dass dafür große Investitionen und Roboterkenntnisse erforderlich sind. Ein Betreiber ist damit schnell am Start und kann mit schnellem Return on Investment (ROI) rechnen.

Robot as a Service-Vorteile auf einen Blick:

  • Minimale Anfangsinvestition
  • Wartung und Instandhaltung erfolgt durch Anbieter
  • Ersatzteile und Service für gesamte Laufzeit
  • Regelmäßige Updates und Erhalt der neuesten Features
  • Flexibilität, nachträglich auf- und abzuskalieren (z.B. bei Saisonproduktion)
  • Rechtssicheres Sicherheitskonzept inklusive
  • Sehr kurze Amortisationsdauer
  • Garantie für gesamte Laufzeit
  • Rückgaberecht nach vereinbarter Laufzeit
  • Null-Risiko-Angebot & keine versteckten Kosten

Wie funktioniert RaaS bei coboworx?

Gegen eine monatliche Gebühr bekommt der Endnutzer ein Paket aus Hardware, Software und Services bereitgestellt. Der Kunde zahlt für die Nutzung der Roboteranlage wie bei einem Abo, diese bleibt aber im Besitz von coboworx. Dabei sind unterschiedliche, auch kurze, Laufzeiten möglich. Die Hardware wird je nach Konfiguration an einem bis drei Tagen aufgebaut, das Personal an einem Tag geschult, und die Roboterlösung während der gesamten Laufzeit gewartet. So bleibt diese auf dem aktuellen technischen Stand. Mithilfe der Plug&Play Software „cobo-control“ lässt sich der Roboter völlig intuitiv und ohne spezielle Programmierkenntnisse bedienen. Das Dashboard „cobo-connect“ liefert auf präferierten Devices (auch auf dem Smartphone) die volle Transparenz über die Gesamtanlageneffektivität (OEE). Sprich: Mithilfe der visuellen Aufbereitung aller Daten in der App behält der Endnutzer den vollen Überblick über die Performance des Roboters und kann alle Prozesse proaktiv analysieren und überwachen. Über die Garantie (für die gesamte Laufzeit) hinaus hat der Kunde außerdem ein Rückgaberecht und muss sich fast um nichts selbst kümmern. So erstellt coboworx zum Beispiel das obligatorische Sicherheitskonzept (inklusive Dokumentation und CE-Zertifizierung) – ein Unterfangen, das normalerweise sehr zeit- und kostenintensiv ist. So kann der Kunde die Anlage ganz bequem und ohne große Verpflichtungen eines Eigentums testen und sich in Ruhe von der roboterautomatisierten Lösung überzeugen lassen.

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Autor: Jannik Weege

Anwendungsingenieur Robotik